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Ironman Mallorca 2014

27.09.2014

Bericht Martin:

Ich hatte mal wieder richtig Lust auf ein großes sportliches Ziel und muss schon 2 Hände nehmen, um zu zählen, wie lang der Ironman Frankfurt schon her ist. Das war nämlich 2008. Meinen Rennabbruch in Roth 2010 lasse ich mal aussen vor. Nach einigen Trainingsfahrten mit Marc im Frühling wuchs diese Lust heran und die Idee Marc zum Ironman Mallorca zu folgen. Das war ein ziemlich langer Entscheidungsprozess, der sich über mehrere Wochen hinzog. Neben der Frage, was wohl Anna dazu sagen würde, war mir unklar, auf welchem Niveau ich das Rennen bestreiten und mit welchem Aufwand ich in eine Vorbereitung gehen könnte. Einige Gespräche mit Anna gingen vorraus, bis ich das Thema mit Gerhad besprach. Und plötzlich, mit diesem Gespräch, war ich schon mitten drin in der Vorbereitung. Schnell zeichnete sich sich jedoch ab, dass der Anlauf bis zum Wettkampf kein zuckerschlecken wird. Gerhard hatte längst die Marschrichtung auf Marcs Leitungsniveau ausgerichtet, der sich bereits 2013 für einen Start in Alcudia entschieden hatte. Doch das war genau der Anreiz, den ich brauchte. Die vielen gemeinsamen Trainingseinheiten mit Marc waren schließlich ein Schlüssel zur positiven Leistungsentwicklung. Mit Marc hatte ich einen Trainingspartner, auf den man sich immer zu 100% verlassen konnte. Schwänzen beim Training gab es nicht. Somit flogen wir top-fit nach Mallorca. 

Unglücklicherweise erkältete ich mich bei der Anreise. Was ich zunächst als Tagesschwäche einstufte, bestimmte schließlich das gesamte Geschehen bis hin zum Wettkampftag. Da ich eigentlich fast nie krank bin, wusste ich damit gar nicht umzugehen, hatte nichts dabei ausser einer Kopfschmerztablette. Das Rennen war in Gefahr. Glücklicherweise blieb Fieber aus und auch mein Appetitt blieb mir erhalten. So entschied ich mich an den Start zu gehen, ohne zu wissen, ob mir das der Körper verzeiht oder nicht.

Am Wettkampfmorgen lief dann alles nach Plan. Kurze Wege zur Wechselzone (500m vom Hotel Alcdia Garden) ließen keinen Stress aufkommen. Alles war schnell vorbereitet, Laufwege zu Tüten und Rad war eingeprägt. Nach recht ausführlichem Aufwärmen in den Seitenstrassen ging es dann endlich zum Strand. Mit dabei natürlich alle mitgereisten SCN-Anhänger. Nach und nach kam die Dämmerung, die Schwimmstrecke war zu erkennen. Etwas Hawaii war auch dabei. Das Ambiente mit Palmen, Meer mit 26,4 Grad Wassertemparatur und Booten erinnerte daran.

Und los ging es. Startaufstellung in einem 100m breiten Korridor, Startlinie bildete der Wasserauslauf. Landstart mit 2500 Athleten. Sartschuss. Laufen was geht, fallen lassen und Schwimmen, war der Plan. Hat auch gut geklappt. Anfängliches Gerangel war nach 400m vorbei (nur im Mittelfeld wollte ich nicht gestanden haben). Schwimmausstieg nach ca. 54 Minuten, eine gute Zeit ohne Neo. Das war ein super Auftakt ins Rennen. Der Wechsel erfolgte problemlos. Nun kam die Stunde der Wahrheit, bleibt die Kraft oder geht sie? Sie blieb. Die ersten 100Km im flachen bis welligem Breich fuhr ich mit kleiner Reserve. Überhaupt war allen Athleten der Respekt anzumerken auf das, was da noch kommt nach Km 110. Die Anfahrt von Polenca in den Berg lief besser als erwartet. Im Auto, 3 Tage zuvor, sah das grauenhaft aus! Am Berg wurden die Beine immer besser und im Rückblick waren Anstieg und Abfahrt der geilste Teil der Radstrecke (wer mich bergab kennt :-)). Leider musste ich Ansehen, wie Marc am Strassenrand stehend sein Rad reparierte. Es ging so schnell, dass ich kaum noch reagieren konnte. Hilfestellung konnte ich ihm nicht geben. Zurück in Alcudia verlief der Wechsel wieder problemlos. Tüte, Socken, Kompressionsstulpen, 2x Gel, Kappe und ab auf die Laufstrecke nach 5:59 Std. Von dem Versuch den Marathon unter 3 Std zu laufen verabschiedete ich mich nach 6Km. Von nun an bestimmte die Belastung das Tempo. Runden 1+2 verliefen gut, in Runde 3 schlich sich ein kleines Tief ein, ich musste sogar kurz aufs Dixi, was mich aber sehr befreite. Zurufe unserer SCN-Begleiter bzgl. Platzierung bauten mich regelmäßig wieder auf. Ich wusste, dass das Hawaii-Ticket möglich war und sogar ein Platz auf dem Treppchen. In Runde 4 entschloss ich mich den Brustgurt aufzugeben und warf ihn Gerhard zu. Damit kam die 2. Luft, die ich für die letzten 1,5 Runden brauchte. Ich konnte wieder durchathmen. Die letzten Km Richtung Ziel waren dann wieder die schönsten und der Lohn für alle Trainingseinheiten. Ab in den Zielkanal und genießen. Das war der Ironman Mallorca aus meiner Sicht.

Vielen Dank euch, die uns von zu Hause aus mit Informationen versorgt haben, die waren so wichtig. Danke an Gerhard für die Vorbereitung und Betreuung. Norman der mit seinem Roller an Stellen war, wo sonst keiner hin kommt. Peter Roth für den Spruch "Kontrolliere dein Tempo" :-)). Frank für tolle Betreuung und Bilder. Peter Unger für Kundschaft der Radstrecke. Marc für die super Vorbereitung.

Bilder folgen...

Bericht Marc:

Um es kurz zu machen:

Bin top vorbereitet und mit großen Erwartungen an den Start gegangen, Schwimmen war auch top, Radfahren lief bis KM 155 auch absolut nach Plan, dann eine Reifenpanne, wo bei der Reparatur alles schief gehen konnte, was schief gehen kann, 1std verloren, zurück in die Wechselzone "gerollt", Marathon noch versucht im geplanten Tempo zu laufen, nach ca. 12km war der Akku dann leer und ich bin das Ding zu Ende gejoggt!

Wer mehr wissen will, guckt die Tage mal unter marcunger.blogspot.de

Danke an alle, die an der Strecke waren und die daheim mitgefiebert haben!!!

 

Ergebnisse und Splitzeiten folgen die Tage

Veranstalter: World Triathlon Corporation (WTC).

Externer Link zu den Ergebnissen

Start Platz Name Vorname AK Ak Pl. Zeit 100m s/b   bike km/h b/r   run min/km Zeit
1134 22 Huhndorf Martin M 35 3 54:12 1:25 3:05   4:59:17 36,09 2:57   3:07:41 04:26 9:07:12
610 386 Unger Marc M 25 39 50:54 1:20 3:03   6:01:51 29,85 3:48   3:29:29 04:57 10:29:05

Dieser Bericht wurde seit dem 23.02.2010 schon 7880 mal aufgerufen!


Quelle: HNA.de

Quelle: HNA.de

Quelle: HNA.de





































































letzte Änderung am 09.10.2014 um 17:00 Uhr

Kommentare zu diesem Artikel:
Da ich weiss wo ihr da hinunter musstet hab ich nur immer wieder zu Jonas gemeint:"Ich hab den Martin vor meinem Auge wie er da hinunter .... ich hoffe der Kerl kommt da heil an" Jonas hatte bei der Aussage ein überdemotionales Grinsen im Gesicht.... Glückwunsch Martin zu dieser starken Leistung!!!! Marc Kopf hoch ....so ist Sport leider manchmal und du bist ein außergewöhnlicher Athlet der das mit entsprechendem Zeitabstand richtig zu deuten weiss!

von Danni am 30.09.2014 um 12:48 Uhr


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